Mechanische Fertigung

Drehen: CNC, NC und konventionell bis Ø 1400 mm

Schmidtke & Sohn dreht rotationssymmetrische Bauteile auf elf Drehmaschinen: fünf CNC-, zwei NC- und vier konventionelle Maschinen. Die größten Teile lassen sich bis Ø 1400 mm bei 6500 mm Länge bearbeiten (Angaben in mm).

Was ist Drehen?

Drehen ist ein Zerspanungsverfahren, bei dem sich das Werkstück dreht und ein feststehendes Werkzeug Material abträgt. Es entstehen rotationssymmetrische Bauteile wie Wellen, Achsen, Buchsen oder Räder. Schmidtke & Sohn nutzt es für Neuteile nach Zeichnung oder Muster und für die Bearbeitung instand gesetzter Bauteile.

Welche Maschinen stehen dafür zur Verfügung?

Drehmaschinen – Bearbeitungsmaße in mm
AnzahlMaschineDurchmesserLänge
5CNC-Drehmaschinen6002000
2NC-Drehmaschinen10503000
4konventionelle Drehmaschinen14006500

Die vollständige Maschinenliste steht auf der Seite Maschinenpark.

Wann CNC, NC oder konventionell?

Die Arbeitsvorbereitung wählt die Maschine anhand von Zeichnung und Stückzahl. Typischerweise eignen sich CNC- und NC-Maschinen für wiederkehrende Teile und Serien, konventionelle Maschinen für Einzelteile, Reparaturen und große Längen. Die konventionellen Maschinen decken im Maschinenpark die größten Maße ab.

Welche Bauteile werden gedreht?

Typisch sind Wellen und Achsen, Räder und Rollen, Buchsen, Ringe und Spindeln – also Teile, die um eine Achse rotieren. Für scheibenförmige Großteile gibt es das Karusselldrehen.

[OFFEN] Typische Bauteile, Werkstoffe und Genauigkeiten (Rundlauf, Toleranzklassen) bestätigen lassen; Fabrikate und Steuerungen der Drehmaschinen liefern.

Häufige Fragen

Wie groß dürfen gedrehte Bauteile sein?

Auf den konventionellen Drehmaschinen sind Bauteile bis Durchmesser 1400 mm und 6500 mm Länge möglich. Die NC-Drehmaschinen schaffen Durchmesser 1050 mm bei 3000 mm Länge, die CNC-Drehmaschinen Durchmesser 600 mm bei 2000 mm Länge. Für scheibenförmige Teile bis Durchmesser 1350 mm steht zusätzlich die CNC-Karusselldrehmaschine bereit.

Maschinenpark mit Maßen →

Wann ist CNC-Drehen sinnvoll?

CNC-Drehen lohnt sich typischerweise bei wiederkehrenden Teilen und Serien, weil das Programm einmal erstellt und dann reproduzierbar abgearbeitet wird. Für ein einzelnes Ersatzteil oder eine Reparatur kann eine konventionelle Maschine wirtschaftlicher sein. Welche Maschine passt, entscheidet die Arbeitsvorbereitung bei der Angebotserstellung anhand Ihrer Zeichnung und Stückzahl.

Was Preis und Lieferzeit bestimmt →

Dreht Schmidtke auch Einzelteile?

Ja. Schmidtke & Sohn dreht Einzelteile ebenso wie Klein- und Großserien, nach Zeichnung oder nach Muster. Gerade bei Ersatzteilen für ältere Anlagen ist die Einzelanfertigung üblich. Nennen Sie in der Anfrage Stückzahl, Werkstoff und gewünschten Termin, damit die Arbeitsvorbereitung Maschine und Aufwand sicher planen kann.

Ersatzteile nach Muster und Zeichnung →

Welche Unterlagen brauche ich für ein Angebot zum Drehen?

Eine bemaßte Zeichnung oder ein Muster sowie Angaben zu Werkstoff, Stückzahl und Wunschtermin genügen für den Start. Besonders wichtig sind Durchmesser, Länge und enge Toleranzen oder Passungen. Gängige Formate wie STEP, DXF, DWG und PDF können Sie über das Anfrageformular hochladen. Fehlende Details klärt die Arbeitsvorbereitung mit Ihnen.

Unterlagen für ein Angebot →